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Slow Fashion

Slow Fashion Blogbeitrag

Was versteht man unter Slow Fashion?

Erst einmal sollten wir vielleicht klären, was man unter Slow Fashion versteht. Kurz könnte man sagen, dass es das Gegenteil von Fast Fashion ist, aber das ist wahrscheinlich auch ein wenig knapp gehalten.

Der Hauptgedanke hinter der Slow Fashion Bewegung ist grundprinzipiell die Wertschätzung gekaufter Kleidung und ein bewussterer “Konsum” dessen. Das bedeutet, dass man der Fast Fashion, also der sich ständig ändernden Trends und der kurzlebigen Kleidung, entgegenwirkt und gekaufte Mode länger trägt, beim Kauf auf Qualität sowie auf eine faire Produktion achtet.

Das Ziel dabei ist eigentlich sehr offensichtlich: Bessere Bedingungen für den Menschen und die Natur schaffen. Dazu gehört nicht nur die Auswahl des Materials oder die Qualität, sondern auch die faire Produktion mit guten Arbeitsbedingungen und einem fairen Handel.

“Qualität statt Quantität.

“Fairer Handel

” Gute Arbeits- und Produktionsbedingungen

” Bewusster Kauf und Konsum

” Material

Wie kann ich selber dazu beitragen?

Natürlich entscheiden wir nicht direkt, was und wie viel Firmen herstellen, aber wir können es mit unserem Kaufverhalten beeinflussen. Zum Beispiel gibt es heutzutage viele Plattformen, die den Austausch von Secondhand Kleidung fördern. Denn so oft gibt es Kleidungsstücke in unserem Kleiderschrank, die wir nie oder sehr selten tragen und am Ende entweder in der hintersten Ecke verweilen oder tatsächlich mal herausgenommen werden, dann aber entsorgt werden. Eine gute Alternative, neben der eigentlich wichtigen Frage vor dem Kauf zu der wir gleich kommen, wäre der Weg in die Kleiderspende, bei kaputten Klamotten eine Änderungsschneiderei aufzusuchen oder wie oben erwähnt auf Secondhand-Plattformen zu verkaufen.

Damit es aber nicht erst dazu kommt, unglaublich viel Kleidung loswerden zu wollen, können wir uns vor dem Kauf folgende Fragen stellen:

  1. Wozu kaufe bzw. brauche ich das Kleidungsstück?
  2. Wie oft werde ich es anziehen oder reicht es auch, wenn ich mir das Kleidungsstück ausleihe?
  3. Muss es neu sein oder geht auch Secondhand?
  4. Hat das Kleidungsstück eine gute Qualität und stammt aus fairem Handel oder unterstütze ich hiermit eher schlechte Arbeitsbedingungen?
  5. Gefällt es mir zu 100% oder ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es früher oder später in der “Ecke” landet?

Natürlich ist es nicht immer einfach, alle Fragen beantworten zu können. Und das ist auch nicht der Punkt, dass jeder von uns anfängt auf Alles zu verzichten, sondern es geht prinzipiell um einen bewussteren und nachhaltigeren Konsum. 

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